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Forscher wollen Tumore verwundbar machen - Der Bonner General Anzeiger berichtet

14.11.2022: Chemotherapien gegen Tumorerkrankung haben neben den oft schweren unerwünschten Arzneimittelwirkungen (UAW) einen weiteren Nachteil: Sie schwächen das Immunsystem. Einen anderen Weg zur Behandlung bestimmter Tumorerkrankungen schlagen die Bonner WissenschaftlerInnen um PZB-Mitglied und PZB-Vizesprecherin Prof.Christa E. Müller zusammen mit WissenschaftlerInnen des Uni-Klinikums Eppendorf und der Université Laval, Quebec Kanada ein. Lesen Sie mehr
 

Graduiertenkolleg GRK 2873 "Tools and Drugs of the Future"

08.11.2022: Die Deutsche Forschungsgesellschaft richtet an der Uni Bonn das neue Graduiertenkolleg GRK 2873 Tools and Drugs of the Future - Werkzeuge und Wirkstoffe der Zukunft ein. Wissenschaftler des PZB sind federführend, Sprecherin des GRKs ist PZB-Mitglied und stellvertretende Sprecherin des Zentrums Prof. Dr. Christa E. Müller (Pharmazeutische Institut, Pharmazeutische & Medizinische Chemie). Ziel des GRKs ist die Modernisierung der Medizinischen Chemie und die Ausbildung einer neuen Generation von Medizinischen Chemikerinnen und Chemikern sowie Forschenden an der Schnittstelle zu benachbarten Disziplinen. Darüber hinaus sollen die Projekte zur Entwicklung neuer Arzneistoffe beitragen. Die Fördersumme beträgt knapp 6,3 Millionen Euro für fünf Jahre. Pressemitteilung der Uni Bonn

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v.l.n.r.: Prof. E. Kostenis, Dr. A. Müller, Prof. F. Hansen, Prof. G. Weindl, Prof. CE. Müller,
Dr. C. Steinbach, Prof. M. Gütschow, Prof. G. Mayer, Dr. M. Crüsemann, Prof. G. Bendas,
Prof. G. Menche
© Tobias Claff, Uni Bonn

Neue Mitglieder im Pharma-Zentrum Bonn

04.10.2022: Durch Beschluss des Zentrumsrats wurden Prof. Thomas Becker, Prof. Henning Hintsche und Prof. Yongguo Li als vollwertige Mitglieder in das Pharma-Zentrum aufgenommen. Wir freuen uns über die neuen Mitglieder und gratulieren!

Bayer Promotionspreis-Verleihung & BIGS-DrugS Kick-off Meeting

11.07.2022: Nach zwei Jahren auschließlich virtueller Meetings wurden die Promotionspreise dieses Jahr wieder im Rahmen einer Präsensveranstlaltung überreicht. Und auch das verschobene BIGS-DrugS Kick-off Meeting konnte endlich stattfinden. Beide Events fanden als kombinierte Veranstaltung statt. Im Anschluß an das wissenschaftliche Vortragsprogramm wurde bei strahlenden Wetter eine fröhliche Party gefeiert.

Frau Prof. Christa E. Müller eröffnete die Veranstaltung im großen Hörsaal des Pharmazeutischen Instituts und hieß alle Anwesenden herzlich willkommen. Im Anschluß würdigte Dr. Nils Burkhardt, Bayer AG, die drei PreisträgerInnen des Bayer Promotionspreises 2021 und überreichte die Urkunden. Die PreisträgerInnen sind:

Dr. Marie-Therese Hopp (AK Prof. Diana Imhof) - "Investigation of the procoagulant role of labile heme under hemolytic conditions"
Dr. Tim Alexander Klapschinski (AK Prof. Christa E. Müller) - "Rationales Design und Aufbau DNA- und Fluorohor-markierter chemischer Sonden für G-Protein-gekoppelte Rezeptoren"
Dr. Eva Maria Pfeil (AK Prof. Evi Kostenis) - "G protein-coupled receptors require active Gαq to mobilize Gi-Gßy-dependent calcium"

Herzlichen Glückwunsch!

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Die PreisträgerInnen und die BetreuerInnen ihrer Doktorarbeiten
v.l.n.r.: Dr. Burkhardt, Dr. Pfeil, Prof. Kostenis, Dr. Hopp, Prof. Imhof,
Dr. Klapschinski, Prof. Müller
© Dorothee Müssemeier, Uni Bonn

Vorab lernten sich die PreisträgerInnen, deren "Doktormütter" und Dr. Nils Burkhardt in kleiner Runde kennen. Neben der stellv. Sprecherin des Pharma-Zentrums, Prof. Christa E. Müller, nahm auch Prof. Waldemar Kolanus als Sprecher des Limes-Instituts teil. Die Promotionspreise werden an Nachwuchswissenschaftler beider Institutionen verliehen.

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 v.l.n.r.: Prof. Imhof, Dr. Burkhardt, Prof. Kolanus, Dr. Pfeil, Prof. Kostenis
  Dr. Klapschinki, Dr. Hopp
  © Dorothee Müssemeier, Uni Bonn
 
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    v.l.n.r.: Dr. Burkhardt, Prof. Kolanus, Prof. Müller, Dr. Pfeil, Prof. Kostenis
    Dr. Klapschinki
      © Dorothee Müssemeier, Uni Bonn


Ein besonderes Highlight war der Festvortrag, gehalten von Prof. Stefan Laufer (Ordinarius für Pharm. Chemie der Universität Tübingen) Zum Thema "Why Academic Drug Discovery? Tuebingen's Approach!". In mitreißender und begeisternder Weise gab Prof. Laufer Einblicke in die äußerst erfolgreiche akademische Arzneistoffentwicklung an der Universität Tübingen.

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Prof. Laufer
© Dorothee Müssemeier, Uni Bonn

Dorothee Müssemeier (BIGS-DrugS) & Clara Kaminsky (Bonner Graduiertenzentrum) informierten im Anschluss die BIGS-DrugS-DoktorandInnen über das dreijährige BIGS-DrugS-Ausbildungsprogramm sowie über die vielfältigen Möglichkeiten, die das Argelander-Programm der Universität Bonn den DoktorandInnen bietet.
 

Weitere Höhepunkte waren die Kurzvorträge der BIGS-DrugS-DoktorandInnen der Klassen 2018 & 2019:

Anna Böhmer (AK Prof. Ulrich Jaehde) mit dem Titel "Development and validation of the analysis and prediction of ADE during hospitalization in the POLAR study"
Anne Pepanian (AK Prof. Diana Imhof) mit dem Titel "Investigation of potent Gα protein modulators"
Jan Hendrik Voß (AK Prof. Christa E. Müller) mit dem Titel "My PhD time: 4 years in 10 minutes"

Souverän und spannend berichteten die drei jungen WissenschaftlerInnen über ihre Forschungen, Erfahrungen und Aktivitäten an der Universität Bonn sowie im Rahmen von Auslandsufenthalten.

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 Anna Böhmer © Dorothee Müssemeier, Uni Bonn

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Anna Pepanian

© Dorothee Müssemeier, Uni Bonn

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Jan Hendrik Voß 

 © Dorothee Müssemeier, Uni Bonn

Das Schlusswort sprach Prof. Alexander Pfeifer, Sprecher des Pharma-Zentrums Bonn. Er dankte allen Beteiligten, insbesondere auch den Organisatorinnen Dorothee Müssemeier und Dr. Amelie Fiene, und lud alle Anwesenden herzlich nach draußen zum Get-together mit frischem Kösch vom Fass ein, dass er höchstpersönlich anstach - "o-zapft is!"

 

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v.l.n.r.: Prof. Pfeifer, Frau Müssemeier
 © Lara Vannessa Behrmann, Uni Bonn

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Prof. Pfeifer
© Dorothee Müssemeier, Uni Bonn

 

Nature-Publikation von PZB-Sprecher Prof. Dr. A. Pfeifer

05.07.2022: Apoptotic brown adipocytes enhance energy expenditure via extracellular inosine

Brown adipose tissue (BAT) dissipates energy and promotes cardio-metabolic health. In this publication, Nieman et al. identifiy inosine as novel tissue-messenger in brown fat (BAT). They show that treatment of mice with inosine increased BAT-dependent energy expenditure and induced “browning” of white adipose tissue. This work is funded by the DFG.

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(c) Michelle Y. Jaeckstein and Jörg Heeren, University Medical Center, Hamburg-Eppendorf, Hamburg, Germany

 

General-Anzeiger Bonn: Schlafmittel für Killerzellen enttarnt

16.05.2022: Forschungen an der Universität: Bonner Forscher enttarnen Schlafmittel für die Krebszellen.

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Die Immunzellen, also Abwehrtruppen, werden durch ihre Gegenspieler (bunt) ausgebremst.

Foto: Pharmazeutische &Medizinische Chemie/Uni Bonn

 

Bonner Pharmazeuten der Universität Bonn haben mit zwei neuen Verfahren einen Rezeptor entschlüsselt, mit dem Krebszellen die Immunabwehr lahmlegen.

Von Martin Wein

Zumindest in älteren Krimis werfen Einbrecher gerne mal ein saftiges Kotelett als Gastgeschenk über den Zaun. Darin versteckt sind ein paar Schlaftabletten oder Betäubungstropfen für den bissigen Hund. Die Juwelen der Hausherrin wechseln anschließend sehr viel ungestörter ihren Besitzer. Tumorzellen gehen oft ähnlich vor. Sie umgeben sich mit einer Wolke aus Adenosin. Als Verbindung aus dem Erbsubstanz-Baustein Adenin und Zucker ist Adenosin ein wichtiger Botenstoff im Körper. Er wirkt wie ein Schlafmittel auf die körpereigene Immunabwehr der Killerzellen, die die entarteten Krebszellen ansonsten in den Tod treiben würden. Dazu binden die Adenosin-Moleküle an winzige Antennen auf der Oberfläche der Immunzellen, die sogenannten Adenosin-Rezeptoren vom Typ 2A (kurz A2A). Sie durchspannen die Membran von Zellen. Der Teil von ihnen, der auf der Außenseite sitzt, empfängt als Sensor molekulare Signale. Wenn er das tut, stößt er mit seinem in die Zelle ragenden Anteil spezifische Reaktionen an. Dadurch werden dann etwa bestimmte Gene aktiviert. Wissenschaftler suchen deshalb seit einiger Zeit nach Molekülen, die den A2A-Rezeptor blockieren und damit die lähmende Wirkung von Adenosin verhindern können. Sie könnten damit nicht nur gegen Krebs, sondern auch gegen Hirnerkrankungen wie Alzheimer oder Parkinson zum Einsatz kommen. Pharmazeuten der Uni Bonn konnten jetzt erstmals zeigen, wie ein wichtiger Hemmstoff an den Rezeptor bindet. Professorin Christa Müller vom Pharmazeutischen Institut erklärt das Verfahren: „Wir haben den A2A-Rezeptor mit neuartigen Varianten der bekannten Hemmstoff-Substanz Preladenant versetzt. Dann haben wir aus den Rezeptor-Hemmstoff-Komplexen Kristalle gezüchtet.“ Dies sei mit Preladenant-artigen Wirkstoffen weltweit zum ersten Mal gelungen. Der Grund: Die Kristallisation dauert oft mehrere Wochen. Weil viele Preladenant-Verbindungen aber recht instabil sind, ging das Verfahren bislang immer wieder schief und brauchte einen neuen langwierigen Anlauf. Die Bonner haben deshalb den A2A-Rezeptor an einem Punkt verändert. Nun ist er deutlich stabiler. Am Preladenant konnten sie zudem mit einer Art molekularer Schnur einen Farbstoff befestigen. „So können wir kontrollieren, wo im Gewebe sich Preladenant an den A2A-Rezeptor heftet“, sagt Müller. Die Länge und Flexibilität des Nanoseils stelle zugleich sicher, dass die Bindung des Hemmstoffs an den Rezeptor nicht behindert wird. Und was hat man von Wirkstoffen in kristalliner Form? Sie lassen sich mit Röntgenstrahlen beschießen und abbilden. „Der Kristall lenkt die Strahlen ab. Aus der Art, wie er das tut, lässt sich dann auf die räumliche Struktur des Komplexes schließen – bis hin zur Anordnung einzelner Atome und ihrer Wechselwirkungen“, erläutert Tobias Claff. Der Doktorand hat den größten Teil der Experimente vorgenommen. Mit der indirekten Methode konnten Claff und seine Kollegen zeigen, an welche Punkte des A2A-Rezeptors Preladenant bindet. Mit diesem Wissen, so hoffen die Studien-Autoren, wird es nun möglich sein, den Hemmstoff gezielt so abzuwandeln, dass er gewünschte Eigenschaften bekommt. Um eine möglichst starke Wirkung zu entfalten, müssen Arzneistoffe beispielsweise gut und unverändert an den Ort gelangen, an dem sie ihren Zweck erfüllen sollen. Außerdem dürfen sie im Körper nicht zu schnell abgebaut werden. „Unsere Studie wird es deutlich erleichtern, den Wirkstoff zu optimieren“, ist Claff optimistisch. Die beiden neuen Verfahren, die Veränderung des Rezeptors und die Farbmarkierung des Hemmstoffs, könnten darüber hinaus als Vorbild für die Arbeit mit anderen Rezeptoren dienen, ist Professorin Müller überzeugt: „Die Methoden, die wir in Bonn in den letzten Jahren entwickelt haben, werden es uns in Zukunft erlauben, die Struktur solcher und weiterer Zellmembranproteine aufzuklären.“

Link zur Veröffentlichung im Journal Angewandte Chemie: Eine einzige stabilisierende Punktmutation ermöglicht hochaufgelöste Co-Kristallstrukturen des Adenosin-A2A-Rezeptors mit Preladenant-Konjugaten

https://doi.org/10.1002/ange.202115545

 

Neuer Sonderforschungsbereich für PZB-Mitglied und Sprecher Prof. Dr. Alexander Pfeifer

25.11.2021: Im Transregio-SFB 333 „Braunes und beiges Fett – Organinteraktionen, Signalwege und Energiehaushalt (BATenergy)“ betrachten die Teams verschiedene Arten von Fettgewebe und deren Rolle bei Stoffwechselerkrankungen. Der Verbund ist ein Zusammenschluss der Universitäten Bonn und des Universitätsklinikums Bonn, des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE), der Technischen Universität München (TUM) und des Helmholtz-Zentrums München. Sprecher ist PZB Mitglied und Sprecher des Zentrums Prof. Dr. Alexander Pfeifer.

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Prof. Dr. Alexander Pfeifer
 

Im Transregio-Sonderforschungsbereich 333 „Braunes und beiges Fett – Organinteraktionen, Signalwege und Energiehaushalt (BATenergy)“ arbeiten Forschende der Universitäten Bonn und des Universitätsklinikums Bonn, des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE), der Technischen Universität München (TUM) und des Helmholtz-Zentrums München eng zusammen. Sie untersuchen verschiedene Arten von Fettgewebe und deren Rolle bei Stoffwechselerkrankungen. Im Fokus stehen braune Fettzellen, die spezialisiert darauf sind, Energie in Wärme umzusetzen. Damit unterscheiden sie sich grundsätzlich von weißen Fettzellen, die Energie in Form von Fett speichern. Aber auch im weißen Fettgewebe gibt es vereinzelt braune Fettzellen, „beige“ Zellen genannt.

Weltweit nimmt die Zahl der übergewichtigen und adipösen Patienten zu und damit Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Adipositas ist auch ein Risikofaktor, schwer an Covid19 zu erkranken. Ziel des Verbunds ist es, die Funktion der braunen Fettzellen auf allen Ebenen zu charakterisieren, neue Kommunikationswege innerhalb unseres Körpers aufzudecken und so in Zukunft neue Therapieansätze für Stoffwechselkrankheiten zu entwickeln.

Das braune Fettgewebe wird durch Kälte aktiviert. Die Forschenden wollen die körpereigenen Botenstoffe identifizieren und herausfinden, wie verschiedene Organe das braune Fett regulieren. „Hierdurch ergibt sich ein neues Bild von wechselseitiger Kommunikation des Fettgewebes mit anderen metabolischen Organen“, sagt Prof. Dr. Alexander Pfeifer vom Institut für Pharmakologie und Toxikologie der Universität Bonn, Sprecher des Sonderforschungsbereichs.

In ihren Projekten setzen die Teams modernste molekularbiologische Methoden sowie Zellkultursysteme von Fettzellen ein und untersuchen den Stoffwechsel von der Maus bis zum Menschen. Dadurch erhoffen sie sich, neue molekulare Mechanismen und Zielstrukturen für Arzneimittel aufzudecken. Langfristig soll dies zu neuen therapeutischen Ansätzen zur Behandlung von Stoffwechselerkrankung führen.

Die Vize-Sprecher Prof. Dr. Jörg Heeren vom Institut für Biochemie und Molekulare Zellbiologie des UKE und Prof. Dr. Henriette Uhlenhaut von der TUM School of Life Sciences betonen, dass der Verbund auf einzigartige Weise Experten-Teams aus der Metabolismus-Forschung an drei deutschen Exzellenzuniversitäten und dem Helmholtz Zentrum in München zusammenbringe.

Der Sonderforschungsbereich ist thematisch in die Transdisziplinären Forschungsbereiche „Life and Health“ sowie „Sustainable Futures“ der Universität Bonn eingebettet. Im UKE ist der Sonderforschungsbereich thematisch dem interdisziplinären Forschungsbereich C3I (Center for Inflammation, Infection and Immunity) zugeordnet.

Sprecher:
Prof. Dr. Alexander Pfeifer, Direktor des Instituts für Pharmakologie und Toxikologie der Universität Bonn

Co-Sprecherin und Co-Sprecher:
Prof. Dr. Jörg Heeren, Inhaber einer Heisenberg-Professur für Immuno-Stoffwechsel und stellvertretender Direktor des Instituts für Biochemie und Molekulare Zellbiologie des UKE Prof. Dr. Prof. Dr. Henriette Uhlenhaut, Professur für Metabolic Programming, TUM School of Life Sciences und & ZIEL-Institute for Food & Health der TUM

Link zur Pressemitteilung

 

Promotionspreis Bayer AG 2020

25.10.2021: Die Bayer AG hat in Kooperation mit dem Pharma Zentrum Bonn und dem Limes Institut auch 2020 drei Preise für hervorragende Promotionen auf dem Gebiet der Pharmaforschung an drei exzellente Nachwuchswissenschaftler vergeben. Die Preisträger sind:

  • Dr. Xia Lia - Application of population, physiolgically based, and semi-physiolgical pharmacokinetic modeling to assess sources of pharmacokinetic variability in individual drugs (AK Prof. Fuhr)
  • Dr. Christian Steinebach - Design and Synthesis of Molecular Chimeras for Induced degradation of Tumor-associated Proteins (AK Prof. Gütschow )
  • Dr. Sneha Singh - Structural and Functional characterization of Human coagulation Factor XII (AK Prof. Oldenburg)

Wir gratulieren!

Die Preisverleihung konnte auch dieses Jahr nur virtuell stattfinden. Zunächst traffen sich die drei Preisträger, ihre Betreuer (s.o.), Dr. Nils Burkhardt (Bayer AG), Prof. Dr. Christa E. Müller (Pharma-Zentrum) und Prof. Dr. Waldemar Kolanus (Limes Institut) in kleiner Runde. Die Preisträger stellten sich und ihre Arbeit kurz vor und beantworteten die vielen interessanten Fragen zu ihren Projekten. Anschließend fand die Preisverleihung vor großer virtueller Runde mit mehr als 170 Gästen statt. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch den Festvortrag gehalten vom Bonner Prof. Dr. Hendrik Streeck: "Wissenschaft in der Pandemie - zwischen Öffentlichkeitsarbeit und Forschung" gefolgt von einer lebhaften Diskussion.
 

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Neues Mitglied im Pharma-Zentrum

24.09.2021: Durch Beschluß des Zentrumsrat wurde Herr Prof. Finn Hansen als vollwertige Mitglieder in das Pharma-Zentrum aufgenommen. Wir freuen uns über das neue Mitglied und gratulieren!

 

VW-Stiftung unterstütz Corona-Forschung von PZB-Mitgliedern

30.06.2021: Prof. Christa E. Müller und Prof. Michael Gütschow (beide pharm. & med. Chemie, Pharmazeutisches Institut) erhalten von der VW-Stiftung bis zu 500.000 Euro über drei Jahre zur Unterstützung ihrer Corona-Forschung. Die beiden Wissenschaftler forschen zu Arzneistoffe gegen SARS-CoV-2 und andere Coronaviren. Arzneistoff-Zielstruktur ist die Hauptprotease der Corona-Viren. Ein großer Vorteil dieser Zeilstruktur ist, dass praktisch keine Mutationen bekannt sind. Mit dem Geld kann das Team die bislang aus eignenen Mitteln finanzierte Forschung weiterführen. So werden Untersuchungen zur Pharmakokinetik sowie zur Toxizität durchgeführt und wichtige Eigenschaften der Wirkstoffe optimiert. Wir wünschen beiden Wissenschaftlern und ihrem Team viel Erfolg bei der Forschung!

Link zur Meldung der Universität Bonn

 

Prof. Dr. Christa E. Müller ist Chief Editor des Journals ACS Pharmacology & Translational Sciences

 

05.04.2021: Prof. Dr. Christa E. Müller wurde zum Chief Editor des hochrangigen wissenschaftlichen Journals ACS Pharmacology & Translational Sciences ernannt. Das Peer-reviewed Journal wurde 2018 von der American Chemical Society gegründet und berichtet über Forschung in den Biowissenschaften.  Lesen Sie das Interview, welches das Journal mit Prof. Dr. Christa E. Müller bezüglich Ihrer Ernennung geführt hat:

Why did you want to be Editor-in-Chief of ACS Pharmacology & Translational Science?

ACS is the world’s largest scientific society and a true global leader in chemistry-based science. Being appointed the EIC of a journal published by ACS is exactly what I have been waiting for! I am passionate about this emerging journal, its role in publishing cutting-edge pharmacological research, and its mission to bridge the gap with translational science. This role provides me with a wonderful opportunity to give back to the community and to use my qualities as a leader, including my energy and creativity, to design, direct, and shape the future of this young, promising journal.

What are your goals for the journal over the coming year?

My goals for the coming year are to make the journal widely known and highly valued by pharmacologists, medicinal chemists, and translational scientists in general. I want it to become one of the leading journals in the field with a great reputation and an Imin the first quartile of pharmacology journals. I plan to launch new initiatives, including highlights and a Review article series on “Recommended Pharmacological Tool Compounds,” among others. The journal will set new standards in the field, support diversity, and emerging young scientists will play an active role. I believe passionately in the success of ACS Pharmacology & Translational Science and its impact on people.

Why should people doing work in the field submit their next manuscript to ACS Pharmacology & Translational Science?

This journal covers a broad range of topics, encompassing biology, pharmacology, and chemistry. Here are five reasons to publish in ACS Pharmacology & Translational Science:

  1. High-impact articles featuring a wide variety of subjects
  2. High scientific and ethical standards
  3. Flexibility in formatting
  4. Rapid time to publication
  5. No charges or fees to submit a manuscript or publish an article under the traditional subscription model (non-open access)

What are you and your group working on now?

Last year, we started working in a completely new field: Developing therapeutic drugs for treating coronavirus infections such as COVID-19. Our main, longstanding interest is in targets involved in purinergic signaling, including purine receptors and ectonucleotidases, which play a major role in inflammation, immunity, and cancer. Moreover, we are interested in orphan GPCRs and G proteins as drug targets. My group is relatively large, highly interdisciplinary, and our techniques include synthetic organic chemistry, analytical biochemistry, molecular and structural biology, and pharmacology.

What advice would you give to the field’s early career scientists?

Look for mentors, build your network, be open and always talk to people, collaborate with great scientists, and enjoy your work. You should listen to criticism (if it’s justified) and try to improve. Lastly, find a balance between your work and private life.

When you aren’t doing research and fulfilling your editorial duties, how do youspend your time?

 

I have many interests and hobbies, but unfortunately, not enough time to pursue all of them. I love reading, writing, sports, cooking, and traveling. One of my great passions is dancing: Tango Argentino, salsa, zouk, and more.

 

Link zur Pressemitteilung des ACS

 

Pharmazeuten entwickeln SARS-CoV-2-Hemmstoffe

03.03.2021: Die Protease Mpro  von SARS-CoV-2 ist essentiell für die Vermehrung des Coronavirus SARS-CoV-2. Ihre Blockade kann folglich die Vermehrung des Virus hemmen. Die Arbeitsgruppen von Prof. Christa E. Müller und Prof. Michael Gütschow (beide Pharmazeutische Institut, Pharm. & Med. Chemie) identifizierten geeignete Strukturen und entwickelten zwei Verbindungsklassen, die die Hauptprotease von SARS-CoV-2 blockieren.  Die rational entworfenen Inhibitoren stellen vielversprechende Kandiaten für die weitere Entwicklung dar. Oberste Ziel ist es, antivirale Arzneistoffe gegen COVID-19 zu erhalten. Die Ergebnisse wurden im Journal "Angewandte Chemie" veröffentlicht. Targeting the Main Protease of SARS-CoV-2: From th Establishment of Hight Throughput Screening to the Design of Tailored Inhibitors.

 

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Hauptprotease des Coronavirus mit einem der neu entwickelten Hemmstoffe im aktiven Zentrum. Die einzelnen Domänen des Proteins sind in verschiedenen Farben dargestellt, der Inhibitor in Pink.
© V. Namasivayam/Pharmazeutisches
Institut/Uni Bonn

 

Promotionspreis Bayer AG 2019

15.09.2020: Für drei hervoragende Promotionen auf dem Gebiet der Pharmaforschung vergab die Bayer AG in Kooperation mit dem Pharma-Zentrum-Bonn und dem Limes Institut  erneut drei Preise. Die glücklichen und verdienten Preisträger*innen sind Dr. Lorenz Marc Michael Fülle (AK Prof. Irmgard Föster), Dr. Franziska Ersoy (AK Prof. Günter Mayer) und Dr. Esther Sophia Bochmann (AK Prof. Karl G. Wagner). Auf Grund der Corona-Pandemie und den weiterhin geltenden Einschränkungen konnte die gewohnte festliche  Zeremonie dieses Jahr leider nicht stattfinden. Die Preisträger*innen, ihre Doktorväter bzw. Doktormutter sowie Dr. Nils Burkhardt und Dr. Heidrun Dorsch (beide Bayer AG) trafen sich in virtueller Runde, in der die mit jeweils 1500 Euro dotierten Preise durch Dr. Nils Burkhardt  übergeben wurden.

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Wir gratulieren den drei Preisträgern und wünschen ihnen für ihre weitere wissenschaftliche Karriere viel Erfolg!
 

Argelander Grants zur Corona-Forschung für BIGS-DrugS-Doktorand*innen

03.07.2020: Vier BIGS-DrugS-Doktorand*innen aus Arbeitskreisen von PZB-Mitgliedern erhalten finanzielle Unterstützung aus Mitteln der Sonderauschreibung der Universität Bonn. Diese Sonderauschreibung unterstützt Forschungen, die zur Entstehung, Ausbreitung und Eindämmung der Covid-19-Pandemie beitragen.

Marie Thérèse Hopp, Doktorandin im AK des PZB-Mitglieds Prof. Dr. Diana Imhof (Pharmazeutische Biochemie & Bioanalytik) untersucht in ihrem Projekt  die Rolle des Blutbestandteils Häm bei COVID-19-Infektionen. Ziel ist es, eine bessere Diagnostik und Behandlung bei gleichzeitig vorliegenden oder auftretenden Ereignissen zu erreichen. Christian Steinebach, Doktorand im AK des PZB-Mitglieds Prof. Dr. Michael Gütschow (Pharmazeutische & Medizinische Chemie) sowie Fabian Baltes und Lukas Gockel, beide Doktoranden im AK des PZB-Mitglieds Prof. Dr. Gerd Bendas (Pharmazeutische & Zellbiologische Chemie) erhalten die Unterstützung für ihr Projekt zur Entwicklung neuartiger chimärer Arzneimittel. Diese Arzneimittel könnten in der Lage sein, das Eindringen des Sars-CoV-2-Virus in die Zellen zu verlangsamen und damit die Ausbreitung des Virus zu hemmen. Die Fiananzierung beläuft sich auf 25000 € pro Projekt und wird für ein Jahr gewährt.

Wir gratulieren den Doktorand*innen und wünschen ihnen eine erfolgreiche Forschung!

Link zur Meldung

Kontakt: Marie Thérèse Hopp

              Christian Steinebach, Fabian Baltes, Lukas Gockel

 

Das Pharma-Zentrum ist Mitglied im Academic DRUG DISCOVERY Consortium (aD2C)

11.05.2020: Dieses Consortium ist eine professionelle Gesellschaft, die sich dem Aufbau der Gemeinschaft der akademischen Arzneimittelforschungslabors und der Unternehmen, Universitäten und Regierungsbehörden widmet, die diese Zentren unterstützen und mit ihnen zusammenarbeiten.

 Academic DRUG DISCOVERY Consortium
 

Neue Mitglieder im Pharma-Zentrum

27.02.2020: Durch Beschluß des Zentrumsrat wurden Frau Prof. Britta Hänisch, Herr Prof. Werner Knöss, Herr Prof. Phlipp Sasse und Herr Prof. Günther Weindl als vollwertige Mitglieder in das Pharma-Zentrum aufgenommen. Wir freuen uns über die neuen Mitglieder und gratulieren!
 

Aktivierung von Opioid-Rezeptoren aufgeklärt

27.11.2019:  Der Doktorand Tobias Claff aus dem AK der PZB-Sprecherin Prof. Dr. Christa E. Müller konnte in Zusammenarbeit mit Forscherkollegen aus Shanghai, Brüssel Kanada und den USA  mittels Röngtenkristallographie zeigen, welche Teile des Rezeptors für die Bindung der Wirkstoffe verantwortlich sind. Es sollte mit diesem Wissen möglich sein gezielt  Substanzen zu entwickeln, die ausschließlich DOP aktivieren. Link zur Pressemitteilung

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 v.l.n.r: Tobias Claff, Prof. Christa E. Müller

Verleihung Bayer AG Promotionspreis 2018

 21.10.2019: Wie in den Jahren zuvor, vergab die Bayer AG in Kooperation mit dem Pharma-Zentrum Bonn und dem Limes Institut  für 2018 erneut drei Preise für hervorragende Promotionen auf dem Gebiet der Pharmaforschung. Die glücklichen und verdienten Preisträger sind Dr. Raphael Reher (AK Prof. Gabriele König), Dr. Julia Müller (AK Prof. Christian Steinhäuser) und Dr. Clara Tabea Schoeder (AK Prof. Christa E. Müller). Am 21. Oktober 2019 wurden die Preisträger in einer festlichen Zeremonie geehrt und ihnen der mit jeweils 1500 Euro dotierte Preis durch Dr. Nils Burkhardt (Bayer AG) übergeben.

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v.l.n.r.: Dr. Nils Burkhardt (Bayer AG), Dr. Julia Müller (Institut für zelluläre Neurowissenschaften), Dr. Raphael Reher (Pharmazeutische Biologie), Dr. Clara Tabea Schoeder (Pharmazeutische & medizinische Chemie)
 
 
Wir gratulieren den drei Preisträgern und wünschen ihnen für ihre weitere wissenschaftliche Karriere viel Erfolg!
 
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v.l.n.r.: Dr. Nils Burkhardt, Prof. Christian Steinhäuser, Dr. Julia Müller, Prof. Gabriele König, Dr. Raphael Reher, Prof. Chirsta Müller, Dr. Clara Tabea Schoeder
 

Neuer transregionaler Sonderforschungsbereich für die Universität Bonn

19.08.2019: TRR 261: "Zelluläre Mechanismen der Antibiotikawirkung und -produktion" - PZB-Mitglied Prof. Tanja Schneider ist mit antragstellend und Koordinatorin des Bonner Standorts. Der TRR 261 läuft ab Juli 2019.

 

Kick-Off Meeting für die neue BIGS DrugS Klasse

15. 02 2019: Als Auftakt- und Begrüßungsveranstaltung für die BIGS DrugS Klasse 2018 fand das Kick-Off-Meeting unter reger Beteiligung statt. Mehr Informationen und Foto finden Sie auf der BIGS DrugS Homepage:

Kick-Off-Meeting Klasse 2018

 

Verleihung Bayer-Promotionspreise 2017

14.05.2018: Die Doktoren Frau Maryam Shetab Boushehri (Betreuer: Prof. Dr. Lamprecht), Herr Sebastian Hückesfeld (Betreuer: Prof. Dr. Pankratz) und Herr Muhammad Rafehi (Betreuerin: Prof. Dr. Müller) wurden im Jahr 2017 für einen Bayer-Promotionspreis für herausragende akademische Promotion auf dem Gebiet der Pharmaforschung und der Biomedizin ausgewählt. Die drei Preisträger wurden am 14. Mai 2018 im festlichen Rahmen im Pharmazeutischen Institut in Bonn mit dem mit je 1.500 € dotierten Bayer-Förderpreis ausgezeichnet. Herr Dr. Nils Burkhardt von der Bayer Pharma AG überreichte die Auszeichnungen an die NachwuchswissenschaftlerInnen. Unter den Gästen waren zudem die Promotionsbetreuer, KollegenInnen sowie Familienmitglieder der drei Preisträger.

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v.l.n.r.: Dr. Nils Burkhardt (Bayer Pharma AG), Dr. Muhammad Rafehi (Pharmazeutische Chemie I, Pharmazeutisches Institut, Bonn), Dr. Maryam Shetab Boushehri (Pharmazeutische Technologie, Pharmazeutisches Institut, Bonn) and Dr. Sebastian Hückesfeld (Molekulare Hirnphysiologie & Verhaltensforschung, LIMES, Bonn)

Jährlich verleiht die Bayer Pharma AG im Rahmen einer Kooperation mit dem Pharma-Zentrum Bonn und dem LIMES-Institut Bonn drei Bayer-Promotionspreise für exzellente Doktorarbeiten von NachwuchsforschernInnen der beiden Bonner Institute.

 

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Wir gratulieren Frau Dr. Boushehri, Herrn Dr. Hückesfeld und Herrn Dr. Rafehi zu ihrer Auszeichnung und wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg für ihre wissenschaftliche Karriere.

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Neues Mitglied im Pharma-Zentrum Bonn

19. Februar 2018 - Durch Beschluss des Zentrumsrates wurde Herr PD Dr. Dr. Marco Weiergräber als vollwertiges Mitglied in das Pharma-Zentrum aufgenommen.

 

BIGS DrugS Kick-Off-Meeting and 1. Graduate Symposium 2017

6. Dezember 2017 - Das BIGS DrugS Kick-Off-Meeting für den neuen BIGS DrugS Jahrgang 2017 fand zusammen mit dem ersten BIGS DrugS Graduate Symposium am 06.12.2017 statt.

Mehr Informationen und Bilder von der Veranstaltung sind auf der BIGS DrugS Website veröffentlicht:

 BIGS DrugS - Kick-Off-Meeting & 1st Graduate Symposium - 06.12.2017

 

Neues Mitglied im Pharma-Zentrum Bonn

26. Januar 2017 - Durch Beschluss des Zentrumsrates wurde Frau Prof. Dr. Tanja Schneider als vollwertiges Mitglied in das Pharma-Zentrum aufgenommen.

Verleihung Bayer-Promotionspreise 2016

Die Doktoren Frau Elisabetta de Filippo (Betreuerin: PD Dr. Schiedel), Herr Wolfgang Krebs (Betreuer: Prof. Dr. Schultze) und Herr Antonio de la Vega de León (Betreuer: Prof. Dr. Bajorath) wurden im Jahr 2016 für einen Bayer-Promotionspreis für herausragende akademische Promotion auf dem Gebiet der Pharmaforschung und der Biomedizin ausgewählt. Die drei Preisträger wurden am 08. Mai 2017 im festlichen Rahmen im Pharmazeutischen Institut in Bonn mit dem mit je 1.500 € dotierten Bayer-Förderpreis ausgezeichnet. Herr Prof. Dr. Hanno Wild von der Bayer Pharma AG überreichte die Auszeichnungen an die NachwuchswissenschaftlerInnen. Unter den Gästen waren zudem die Promotionsbetreuer, KollegenInnen sowie Familienmitglieder der drei Preisträger.

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Jährlich verleiht die Bayer Pharma AG im Rahmen einer Kooperation mit dem Pharma-Zentrum Bonn und dem LIMES-Institut Bonn drei Bayer-Promotionspreise für exzellente Doktorarbeiten von NachwuchsforschernInnen der beiden Bonner Institute.

 Wir gratulieren Frau Dr. de Filippo, Herrn Dr. Krebs und Herrn Dr. de la Vaga de León zu ihrer Auszeichnung und wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg für ihre wissenschaftliche Karriere.

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Preis für Pharma-Technik-Preis 2014 für Dr. Anne Seidlitz

13. Juli 2015 - Dr. Anne Seidlitz erhielt im Pharmazentrum der Universität Bonn aus den Händen von Dr. Elmar Kroth, Geschäftsführer Wissenschaft beim Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller (BAH), den 1. Preis für Pharma-Technik 2014. Die Preisverleihung fand im Rahmen des Pharmazeutischen Kolloquiums der Fachgruppe Pharmazie statt. Dr. Seidlitz bekam den vom Editio Cantor Verlag ausgelobten Preis für ihre Arbeit Dissolution Testing of Cardiologic Drug-eluting Medical Devices und ihre publizistische Tätigkeit auf dem Gebiet der Pharma-Technik. Der BAH dotiert den Preis mit 5 000 Euro.

150713 Preis für Pharmatechnik 2014

Das Foto zeigt von links nach rechts: Dr. Anne Seidlitz, Dr. Elmar Kroth

Dr. Seidlitz ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Pharmazie der Ernst-Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald, wo sie auch studiert hat und promoviert wurde. Sie beschäftigt sich seit Juli 2005 mit der Entwicklung von In vitro-Testsystemen zur Untersuchung der Wirkstofffreisetzung. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht somit die interessante Kombination von Medizinprodukten und Arzneistoffen. Im Vergleich zu Arzneimitteln stellen die Medizinprodukte eine noch relativ neue Kategorie von Gesundheitsprodukten dar.

Nach einem Dank an das gastgebende Pharmazentrum begrüßte Dr. Kroth Preisträger und Gäste. In seiner Laudatio machte er noch einmal darauf aufmerksam, dass die Preisträger ein Art „Who is who“ der pharmazeutischen Technologie darstellen. Umso mehr erfreue es, dass mit Frau Seidlitz eine junge Wissenschaftlerin in diesen Kreis eingetreten sei.

Im Anschluss an die Preisübergabe bedankte sich Dr. Seidlitz für den Preis, über den sie sich sehr gefreut habe.

In ihrem Festvortrag präsentierte sie die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeiten zu Arzneistoff-freisetzenden Medizinprodukten für die Kardiologie, insbesondere die gesammelten Erfahrungen mit den von ihr entwickelten Hydrogel-basierten Freisetzungssystemen zur Simulation der in vivo-Bedingungen von Koronarstents. Obschon viele dieser Produkte mit potenten Arzneistoffen wie Sirolimus oder Paclitaxel beschichtet sind, stand bei ihrer Entwicklung die technische Funktion und nicht die Untersuchung des Freisetzungsverhaltens im Vordergrund. Daher wurde bei diesen Medizinprodukten die Freisetzung der Wirkstoffe bislang wenig untersucht. In ihrem Festvortrag fasste die Wissenschaftlerin Teile der von den Gutachtern ausgezeichneten Arbeit zusammen. Im Mittelpunkt standen verschiedene Ansätze zur in vitro-Freisetzungstestung solcher Darreichungsformen sowie die Untersuchung ausgewählter Parameter, die für die in vivo-Freisetzung relevant sein können. Besondere Aufmerksamkeit widmete Dr. Seidlitz der Simulation des Kontaktes des beschichten und entfalteten Stents mit dem umgebenden Gefäßgewebe. Es gelang ihr, durch die Verwendung von gelierten Systemen die Diffusion als den wichtigsten Mechanismus des Arzneistofftransports ebenso wie die räumliche Verteilung des freigesetzten Arzneistoffs nachzuweisen.

Mit ihren Arbeiten hat Dr. Seidlitz die Grundlage für weitergehende Untersuchungen gelegt, die zu einem vertieften Verständnis der Freisetzung von Wirkstoffen aus Medizinprodukten und damit zu einem optimalen Einsatz dieser Produkte in der Kardiologie führen werden.

Der Preis für Pharma-Technik ehrt jedes Jahr preiswürdige Arbeiten, die in unserer Zeitschrift pharmind oder in anderer Weise beim Editio Cantor Verlag publiziert und von einer Jury von drei ausgewiesenen Fachleuten der Pharmazeutischen Technik ausgewählt werden.

Innovationspreis 2015

23. April 2015 – Die Bonner Forschergruppen um Prof. Dr. Gabriele König (Pharma-Zentrum Bonn) und Prof. Dr. Achim Hörauf (Uniklinikum Bonn) haben in Köln den Innovationspreis 2015 der Deutschen Bioregionen erhalten.

Prof. Dr. Gabriele König und Prof. Dr. Achim Hörauf arbeiten gemeinsam an der Entwicklung einer Therapie gegen die lymphatische Filariose, einer tropischen Infektionskrankheit mit fadenförmigen Würmern. Ohne ausreichende therapeutische Behandlung führt diese Infektion zur sogenannten Elephantiasis und Flussblindheit. Die Erkrankung ist vor allem in den Tropen und Subtropen weit verbreitet: mehr als 200 Millionen Menschen sind bereits infiziert und das Infektionsrisiko wird auf über 1 Milliarde Menschen geschätzt.

Die Substanz Corallopyronin A verspricht ein wirksames Antibiotikum für die Behandlung dieser Infektionserkrankung zu sein. Gebildet wird Corallopyronin A von dem Bakterium Corallococcus coralloides. Die Experimente der Wissenschaftler konnten zeigen, daß die Substanz Corallopyronin A Bakterien der Gattung Wolbachia tötet, die essentiell für das Überleben der Würmer sind. Durch das Abtöten der Wolbachia-Bakterien können sich die Larven der Würmer nicht mehr zum ausgewachsenen Wurm entwickeln.

Bisher eingesetzte Therapien haben ein hohes Nebenwirkungspotential oder sind unwirksam aufgrund von Resistenzen. Daher bietet die Substanz Corallopyronin A einen vielversprechenden neuen Ansatz als eine zukünftige Therapieoption der lymphatischen Filariose.

Foto-Innovationspreis 2015

Foto: PROvendis GmbH

Der Innovationspreis 2015 wurde am 23.4.2015 in der Kölner Flora verliehen und ist mit 2.000 € dotiert. Das Foto zeigt die Preisträger (von links nach rechts): Dr. Till Schäberle, Prof. Dr. Gabriele König, Dr. Sarah Bouhired, Dr. Andrea Schiefer, Prof. Dr. Achim Hörauf.

Link zur Pressemitteilung

Neuroallianz Publication Award 2014

Drei herausragende wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet neurodegenerativer Erkrankungen ausgezeichnet

26. November 2014 - Für exzellente wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der neurodegenerativen Erkrankungen verlieh der strategische Beirat des Neuroallianz-Konsortiums zum dritten Mal den „Neuroallianz Publication Award“ an junge Wissenschaftler. Die Preisträger sind Mitglieder im Neuroallianz-Konsortium, einem strategischen Zusammenschluss akademischer und industrieller Partner, der sich auf die Forschung und Entwicklung innovativer Diagnose- und Behandlungstechniken konzentriert. Das Ziel: neue Therapeutika und Diagnostika für neurodegenerative Erkrankungen von der Grundlagenforschung bis zur klinischen Forschung und damit bis zum Patienten zu bringen. Das Biopharma-Unternehmen UCB stiftet als industrieller Hauptpartner des Konsortiums die Preise. Die Auswahl der eingereichten Publikationen erfolgte durch eine internationale Jury, bestehend aus Wissenschaftlern aus universitären und industriellen Bereichen, die den strategischen Beirat des Neuroallianz Konsortiums bilden. Stellvertretend für das Gremium verliehen Dr. Barbara Stegmann, Neuroallianz Konsortium-Manager und Vice President BioDev Strategic Projects, Biopharma Development Solutions bei UCB, sowie Dr. Bernward Garthoff, BIO.NRW, Mitglied des strategischen Beirats des Neuroallianz-Konsortiums am UCB-Standort in Monheim die Auszeichnungen.

In diesem Jahr wurde der Goldpreis in Höhe von 1.000 EUR für eine Doppel-Publikation zu folgenden Themen verliehen:

  • Structure of the human P2Y12 receptor in complex with an antithrombotic drug

und

Agonist-bound structure of the human P2Y12 receptor

Silberpreise in Höhe von jeweils 500 EUR gingen an zwei Arbeiten zu den Themen:

  • Different MicroRNA Profiles in Chronic Epilepsy Versus Acute Seizure Mouse Models und
  • 8-Benzyltetrahydropyrazino[2,1-f]purinediones: Water-Soluble Tricyclic Xanthine Derivatives as Multitarget Drugs for Neurodegenerative Diseases

Neuroallianz Publication Award 2014

Von links nach rechts:  Dr. Anita Kretschmann, Khalid Abnaof, Dr. Marijke van Rikxoort, Dr. Patrik Foerch, Dr. Jörg Hockemeyer, Dr. Andreas Brunschweiger, Prof. Dr. Christa Müller, Dr. Pierre Koch

Für Preisträger Dr. Andreas Brunschweiger von der Technischen Universität Dortmund ist die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Partnern eine große Unterstützung: „Die vielfältigen und wertvollen Erfahrungen, die ich im Rahmen der Neuroallianz gemacht habe, gebe ich an meine Studenten weiter. Für mich als Wissenschaftler war es lehrreich festzustellen, dass es nicht ausreicht, bioaktive Substanzen zu synthetisieren. Vielmehr müssen – bis ein Wirkstoff auch im lebenden Organismus anwendbar ist - vielfältige komplexe Prozesse der Wirkstoffoptimierung durchlaufen werden.“

Dr. Barbara Stegmann: „Es ist spannend zu beobachten, wie die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedern der akademischen und der Industrie-Partner immer intensiver und selbstverständlicher wird und wie das voneinander Lernen deutlich zunimmt. Das alles kommt den Projekten und damit letzlich den Patienten zugute.“

Für Dr. Bernward Garthoff dienen die Neuroallianz Publikationspreise nicht nur der Auszeichnung herausragender wissenschaftlicher Arbeiten, sondern sind gleichzeitig ganz wesentlicher Ansporn für die jüngeren Wissenschaftler im Netzwerk. „Ohne exzellente Wissenschaft und die Kooperation mit umsetzenden Wirtschaftsunternehmen im Netzwerk kann es keinen medizinischen Fortschritt geben“, so Garthoff.

Die Preisträger des vom Biopharma-Unternehmen UCB unterstützten Neuroallianz Publikation Award 2014.

Über das Neuroallianz-Konsortium:

Das Neuroallianz Konsortium, eine 2009 gegründete Public-Private-Partnership, konzentriert sich auf die Forschung und Entwicklung innovativer Diagnose- und Behandlungstechniken, um die Behandlungsmöglichkeiten neurodegenerativer Erkrankungen zu verbessern. Das Konsortium ist ein strategischer Zusammenschluss von Vertretern öffentlich geförderter Forschungseinrichtungen, Biotechnologie- und pharmazeutischen Unternehmen. Sein Ziel ist die Übertragung innovativer Forschung in neue Therapeutika und Diagnosemethoden für eine frühe Feststellung und gezielte Behandlung neurodegenerativer Erkrankungen. Akademische Partner des Neuroallianz Konsortiums sind: Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Universitätsklinikum Bonn, LVR-Klinikum Essen/ Universitätsklinikum Essen, Forschungszentrum Jülich GmbH und die Fraunhofer Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e. V, Universitätsklinik Tübingen, Universität Göttingen, Helmholtz Zentrum Dresden-Rossendorf e.V., Universität Tübingen. Zu den Partnern aus der Industrie gehören UCB Pharma GmbH, IBL International GmbH, Life&Brain GmbH und Cube Biotech GmbH, Pharmacelsus GmbH, Piramal Imaging GmbH, ROTOP Pharmaka GmbH, TEVA-ratiopharm, Immungenetics AG, jung diagnostics GmbH.

Kontakt: Dr. Barbara Stegmann, Neuroallianz Consortium Manager, Vice President BioDev Strategic Projects, Biopharma Development Solutions, UCB BIOSCIENCES GmbH; Tel: +49-2173-48-1231; [Email protection active, please enable JavaScript.]

Zu den Verfassern:

Gold-Preis:

Structure of the human P2Y12 receptor in complex with an antithrombotic drug. Journal Nature 2014, 509, 115-118. Kaihua Zhang*, Jin Zhang*, Zhan-Guo Gao, Dandan Zhang, Lan Zhu, GyeWon Han, Steven M. Moss, Silvia Paoletta,Evgeny Kiselev, Weizhen Lu, Gustavo Fenalti, Wenru Zhang, Christa E. Müller, Huaiyu Yang, Hualiang Jiang,Vadim Cherezov, Vsevolod Katritch, Kenneth A. Jacobson, Raymond C. Stevens, Beili Wu, Qiang Zhao.

Agonist-bound structure of the human P2Y12 receptor. Journal Nature 2014, 509, 119-122. Jin Zhang, Kaihua Zhang, Zhan-Guo Gao, Silvia Paoletta, Dandan Zhang, GyeWon Han, Tingting Li, Limin Ma, Wenru Zhang, Christa E. Müller, Huaiyu Yang, Hualiang Jiang, Vadim Cherezov, Vsevolod Katritch, Kenneth A. Jacobson, Raymond C. Stevens, Beili Wu, Qiang Zhao.

Silber-Preis:

Different MicroRNA Profiles in Chronic Epilepsy Versus Acute Seizure Mouse Models. Journal J Mol Neurosci, DOI 10.1007/s12031-014-0368-6, Online veröffentlicht am 31. Juli 2014. Anita Kretschmann, Benedicte Danis, Lidija Andonovic, Khalid Abnaof, Marijke van Rikxoort, Franziska Siegel, Manuela Mazzuferi, Patrice Godard, Etienne Hanon, Holger Froehlich, Rafal M. Kaminski, Patrik Foerch, Alexander Pfeifer.

Silber-Preis:

8-Benzyltetrahydropyrazino[2,1-f]purinediones: Water-Soluble Tricyclic Xanthine Derivatives as Multitarget Drugs for Neurodegenerative Diseases. Journal ChemMedChem 2014, 9, 1704-724. Andreas Brunschweiger, Pierre Koch, Miriam Schlenk, Felipe Pineda, Petra Kueppers, Sonja Hinz, Meryem Koese, Stefan Ullrich, Joerg Hockemeyer, Michael Wiese, Jag Heer, Christa E. Mueller.

Pharma-Technik-Preis 2013 für Professor Axel Kleemann

Bonn (18. November 2014) – Am 17. November 2014 erhielt Prof. Dr. Axel Kleemann im Pharmazentrum der Universität Bonn aus den Händen von Dr. Elmar Kroth, BAH-Geschäftsführer Wissenschaft, den 1. Preis für Pharma-Technik 2013. Die Preisverleihung fand im Rahmen des Pharmazeutischen Kolloquiums der Fachgruppe Pharmazie statt. Prof. Kleemann erhielt den vom Editio Cantor-Verlag gestifteten Preis für seine Arbeit „Die Metamorphose der Pharmazeutischen Industrie“ und seine publizistische Tätigkeit auf dem Gebiet der Pharma-Technik. Der Preis ist mit 5000 Euro dotiert und wird vom Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller e.V. (BAH) verliehenen.

Prof. Dr. Axel Kleemann studierte Chemie in Frankfurt/Main. Seine Industriekarriere begann 1966 als Laborchemiker, bis 1987 leitete er die Forschung und Entwicklung in der Pharmasparte der Degussa AG. Von 1987 bis 2000 war er Vorstandsmitglied der ASTA Medica AG zuständig u.a. für Forschung, Technik, Qualitätssicherung und Arzneimittelsicherheit. Seit 1987 ist Prof. Kleemann Honorarprofessor an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt/Main.

141117 Preisverleihung Pharmatechnik 2013

Nach einem Dank an das gastgebende Pharmazentrum begrüßte Dr. Kroth Preisträger und Gäste. Er verwies darauf, 2014 sei in vieler Hinsicht das Jahr der Jubiläen, ganz bedeutend natürlich 25 Jahre Mauerfall, aber im Arzneimittelbereich auch der 60. Geburtstag des BAH und die 50. Preisverleihung für Pharmatechnik. Und schließlich verleihe der BAH 2014 den Preis zum 10. Mal.

Der vom Editio Cantor-Verlag in mehreren Kategorien gestiftet Preis ehrt jedes Jahr preiswürdige Arbeiten, die in der Zeitschrift „Die Pharmazeutische Industrie“ – kurz pharmind – oder in anderer Weise beim Verlag publiziert und von einer Jury von drei ausgewiesenen Fachleuten der Pharmazeutischen Technik ausgewählt wird.

Prof. Dr. Dr. h.c. Hermann Roth als langjähriger Weggefährte würdigte die Lebensleistung des Preisträgers. Prof. Roth hob neben den verschiedenen beruflichen Stationen, die u.a. zu zwei gemeinsam geschriebenen Büchern geführt haben, insbesondere den Humor und die Persönlichkeit von Prof. Axel Kleemann hervor.

Im Anschluss an die Preisübergabe bedankte sich Prof. Kleemann für den Preis, über den er sich sehr gefreut habe.

In seinem Festvortrag, der auf der als preiswürdig befundenen Publikation "Metamorphosis of the Pharmaceutical Industry" basierte, legte er die wichtigsten Trends in der Entwicklung der Arzneimittelindustrie der letzten Jahre dar. Im Gegensatz zu dem weiterhin dynamisch wachsenden Weltpharmamarkt zeigten die weltweit operierenden großen forschenden Unternehmen ("Big Pharma") in den letzten Jahren nur noch ein relativ schwaches Wachstum, bei einigen Unternehmen ging der Umsatz sogar stark zurück. Hauptgrund hierfür war das Auslaufen der Patentschutzfrist bei wichtigen Umsatzträgern der Unternehmen sowie Maßnahmen zur Kostendämpfung im Gesundheitswesen, die viele Länder zwischenzeitlich ergriffen haben. Einigen großen Unternehmen ist es demgegenüber gelungen, insbesondere durch Integration von Biotechnologieunternehmen oder Erwerb entsprechender Produkte ihre Position im Pharmamarkt zu behaupten oder gar auszubauen. Prof. Kleemann warnte davor, im Zuge von Großfusionen zu viel Personal aus den Forschungs- und Entwicklungsabteilungen abzubauen und auf diese Weise die Innovationsfähigkeit des neu gebildeten Unternehmens zu schwächen, und konnte dies anhand von eindrucksvollen Beispielen belegen. Zukunftsträchtiger seien seiner Meinung nach Strategien, die sich auf die Schließung wichtiger therapeutischer Lücken sowie Ansätze zur personalisierten Medizin konzentrierten. Hier sehe er für junge Absolventen aus den Bereichen Chemie und Pharmazie interessante neue Betätigungsfelder.

kro/hgs

Ticagrelor: Wissenschaftler der Universität Bonn klären den Wirkmechanismus des neuen Arzneimittels Ticagrelor auf.

2. September 2014 - Ticagrelor (Brilique®) wurde im Januar 2011 als neuartiger Thrombozytenaggregationshemmer zur Behandlung eines akuten Koronarsyndroms (instabile Agina pectoris, akuter Herzinfarkt) zugelassen. Dabei blockiert Ticagrelor ein membranständiges Protein, den P2Y12-Rezeptor, das auf Blutplättchen zu einer verstärkten Aggregation und damit zum Verschluss von Blutgefäßen führt. Andere Wirkstoffe wie Clopidogrel oder das neuere Prasugrel wirken erst nach vorherigem Umbau in der Leber und blockieren dann den P2Y12-Rezeptor irreversibel. Dies ist mit einer schlechten Steuerbarkeit der Wirkung verbunden.  Ticagrelor ist der erste zugelassene Inhibitor des P2Y12-Rezeptors, der das Protein direkt blockiert und so zu weniger starken Schwankungen zwischen zu schwacher und zu starker Wirkung führt. Dies stellt eine deutliche Verbesserung der Pharmakotherapie dar.

Nun wurde von Wissenschaftlern des Pharmazentrum Bonn im Institut für Pharmakologie und Toxikologie und in der Pharmazeutischen Chemie I der Universität Bonn der molekulare Wirkmechanismus dieses neuen Arzneistoffes aufgeklärt. Dr. Kristina Hoffmann, Prof. Dr. Ivar von Kügelgen und Prof. Dr. Christa E. Müller identifizierten zusammen mit Mitarbeitern die Wirkweise des Arzneistoffes am  humanen Rezeptorprotein und eine für die Wirkung wichtige Aminosäure. Die Ergebnisse helfen bei der Weiterentwicklung von Substanzen mit noch besseren Eigenschaften. Sie werden im international angesehen Journal of Thrombosis and Haemostasis unter dem Titel “Competitive mode and site of interaction of ticagrelor at the human platelet P2Y12-receptor” veröffentlicht.

Die Universität Bonn hat zu den Forschungsergebnissen eine Pressemitteilung veröffentlicht.

 

Mit Koffein gegen Morbus Alzheimer

23. März 2014 – Prof. Dr. Christa E. Müller und Dr. David Blum (Université Lille-Nord du France, Inserm U837, Lille, Frankreich) konnten mit ihren Forschergruppen erstmals zeigen, daß sich Koffein positiv auf Tau-Ablagerungen bei der Alzheimer Erkrankung auswirkt. Gefördert wurde das deutsch-französische Forschungsprojekt für zwei Jahre mit 30.000 € von der Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) und mit 50.000 € mit der französischen Partnerorganisation LECMA. Die ersten Forschungsergebnisse wurden nun in der Zeitschrift „Neurobiology of Aging“ veröffentlicht. 

Die Universität Bonn hat zu den Forschungsergebnissen eine Pressemitteilung verfasst.

11 Pharmaziestudenten aus Pakistan besuchen das Pharma-Zentrum Bonn

7. März 2014 – Im Rahmen einer DAAD-finanzierten Studienreise haben 11 Pharmaziestudentinnen und -studenten in Begleitung Ihres Hochschullehrers Prof. Dr. Jamshed Iqbal das Pharma-Zentrum Bonn besucht und sich über Master- und Promotionsprogramme des PZB informiert.
Der DAAD hat 11 Pharmaziestudentinnen und -studenten und Ihrem Betreuer Prof. Dr. Jamshed Iqbal aus dem COMSATS Institute of Information Technology in Abottabad, einer der führenden Privatuniversitäten Pakistans, eine 10-tägige Studienreise nach Deutschland ermöglicht. Zum Programm gehörten Besichtigungen von Universitäten, Forschungsinstituten und Pharmafirmen sowie ein kulturelles Rahmenprogramm in den Städten Göttingen, Berlin, Saarbrücken und Bonn.

In Bonn besuchten die Gäste das Pharmazeutische Institut und informierten sich über weiterführende Ausbildungsprogramme, die am Pharma-Zentrum Bonn angeboten werden. Dazu gehören der Masterstudiengang „Arzneimittelforschung / Drug Research“, den Prof. Dr. Gerd Bendas vorstellte, sowie das strukturierte Promotionsprogramm BIGS DrugS (vorgestellt von Prof. Dr. Michael Gütschow und Dr. Miriam Schlenk). Unterstützende Angebote für ausländische Studierende wurden vom Dezernat für Internationales (Michael Becker) vorgestellt. Abschließend erhielten die Studierenden aus Pakistan die Möglichkeit, an einer Führung durch chemische, pharmakologische und molekularbiologische Labore teilzunehmen.

Promotionspreise 2013

 

 

Universität Bonn: Bayer-Promotionspreis-Verleihung 2013.

Die Bayer Pharma AG hat am 27. Januar 2014 herausragende Doktorarbeiten mit dem Bayer-Promotionspreis 2013 ausgezeichnet.

Bereits seit 2009 vergibt die Bayer Pharma AG jährlich für herausragende Doktorarbeiten aus dem Pharma-Zentrum und dem LIMES Institut der Universität Bonn drei Promotionspreise, die jeweils mit 1500 € dotiert sind.

Verliehen wurden die Preise im Rahmen des Pharmazeutischen Kolloquiums, zu dem Prof. Dr. Stefano Moro für seinen Gastvortrag mit dem Titel „Bridging molecular docking with membrane molecular dynamics to investigate GPCR-ligand recognition“ eingeladen war.

Die Promotionspreise sind Bestandteil eines Kooperationsvertrags mit Bayer zur Förderung des wissenschaftlichen Austausches. Zusätzlich bietet diese Vereinbarung für Studierende und junge WissenschaftlerInnen Exkursionen zum Standort Wuppertal sowie Praktikumsplätze an den Forschungsstandorten Berlin und Wuppertal an. Derzeit werden darüber hinaus drei Doktorandenstipendien von der Bayer Pharma AG finanziert, die den DoktorandInnen zusätzlich einen Mentor aus dem Unternehmen zur Seite stellt.

Die Bayer-Promotionspreise 2013 gingen an:

 Bayer Promotionspreis 2013 Ottersbach

  • Dr. Philipp Aaron Ottersbach (Apotheker /  Diplom-Pharmazeut)
  • AK Gütschow, Pharmazeutische Chemie I
  • Titel der Dissertation: Investigations on Atropisomerism in Azadipeptides and Preparation of Conformationally Constrained Azadipeptides

 Bayer Promotionspreis 2013 Raulf

  • Dr. Alexandra Raulf (Molekulare Biomedizin / Diplom)
  • AK Fleischmann, Physiologie I
  • Titel der Dissertation: Visualisierung der Zellteilung in vitro und in vivo zur Charakterisierung von Zellzyklusaktivität in Herzmuskelzellen

 Bayer Promotionspreis 2013 Seibt

  • Dr. Benjamin Friedebert Seibt  (Apotheker /  Diplom-Pharmazeut)
  • AK Müller, Pharmazeutische Chemie I
  • Titel der Dissertation: A2B-Adenosin-Rezeptor-Homo- und Heterodimere

 Bayer Promotionspreis 2013 (Gruppenfoto)

1. Reihe (von links nach rechts): Prof. Dr. Christa E. Müller (PZB-Sprecherin), Dr. Monika Lessl (Bayer Pharma AG) und die drei Preisträger Dr. Philipp Aaron Ottersbach, Dr. Alexandra Raulf, Birgit Seibt (stellvertretend für Dr. Benjamin Friedebert Seibt, der derzeit in Australien forscht)

2. Reihe (von links nach rechts): PD Dr. Anke Schiedel (Pharmazeutisches Institut), Prof. Dr. Ivar von Kügelgen (Institut für Pharmakologie und Toxikologie, stellvertretend für Prof. Dr. Alexander Pfeifer, stellv. PZB-Sprecher), Prof. Dr. Stefano Moro (Pharmazeutisches Institut, Universität Padua, Italien), Prof. Dr. Christoph Thiele (LIMES-Institut, stellvertretend für Prof. Dr. Michael Hoch, Direktor LIMES Institut), Martin Seibt, Friedebert Seibt.

 

ZukunftErfindenNRW –

der Hochschulwettbewerb 2012

14. Januar 2013 – Das Bonner Team um die beiden PZB-Mitglieder Frau Prof. Dr. Evi Kostenis und Frau Prof. Dr. Christa Müller erhielt den mit 8.000 Euro für Forschungszwecke dotierten 3. Preis des Wettbewerbs. Sie haben einen innovativen Ansatz gefunden, um neuartige Arzneistoffe zur Behandlung der Multiplen Sklerose (MS) zu entwickeln.

Die Arbeitskreise von Frau Prof. Dr. Evi Kostenis und Frau Prof. Dr. Müller verfolgen einen innovativen und vielversprechenden Ansatz zur möglichen Therapie von MS. Hierbei sollen inaktive Vorläufer der Oligodendrozyten dazu gebacht werden,  zu reifen und sich zu myelinproduzierenden Zellen weiterzuentwickeln. Die erzielten Forschungsergebnisse weisen darauf hin, daß sich so die Nervenscheiden erhalten oder sogar bereits geschädigte wieder aufgebaut werden könnten. Das pharmakologische Target dieser Therapieoption ist der Rezeptor „GPR17“, für den derzeit neuartige Arzneistoffe zur Behandlung von MS entwickelt werden.

ZukunftErfindenNRW

Das Foto zeigt (von links nach rechts): Dr. Stephanie Hennen, Prof. Dr. Evi Kostenis, Svenja Schulze (Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW), Prof. Dr. Christa E. Müller, Prof. Dr. Fohrmann (Rektor der Universität Bonn).

Die Universität Bonn und die Bayer Pharma AG unterzeichnen neuen Vertrag zum wissenschaftlichen Austausch und Sponsoring

17. Dezember 2012 – Die Universität Bonn mit dem Pharma-Zentrum Bonn (PZB) und dem LIMES Institut und die Bayer Pharma AG (Bayer) setzen ihre bisherige erfolgreiche Zusammenarbeit fort und haben Ende letzten Jahres einen neuen Vertrag zum wissenschaftlichen Austausch und Sponsoring unterzeichnet. Ein weiterer Höhepunkt des Treffens am 17.12.2012 in Bonn war die Verleihung der von Bayer gesponserten Promotionspreise 2012 für herausragende Doktorarbeiten.

Bereits seit dem Jahr 2009 besteht eine Kooperation mit Bayer und wurde jetzt durch die Unterzeichnung eines neuen, bis 2015 geltenden Vertrages zum wissenschaftlichen Austausch und Sponsoring verlängert. Die beiden Sprecher des PZB, Prof. Dr. Christa Müller und  Prof. Dr. Alexander Pfeifer, der Direktor des LIMES Instituts Prof. Dr. Michael Hoch sowie Prof. Dr. Hanno Wild von Bayer unterzeichneten am 17. Dezember 2012 die neue Vereinbarung (siehe Foto 1).

Bayer Unterzeichnung 2. Kooperationsvertrag

Foto 1 (von links nach rechts): Prof. Dr. Michael Hoch (LIMES Institut), Prof. Dr. Hanno Wild (Bayer Pharma AG) und Prof. Dr. Christa Müller (Pharma-Zentrum Bonn) bei der Unterzeichnung des neuen Vertrages.

Im Rahmen dieses Vertrages wird Bayer in den kommenden drei Jahren Stipendien der Universität für Doktoranden und Post-Doktoranden sponsern und jedem Stipendiaten einen wissenschaftlichen Mentor aus der Bayer-Forschung zur Seite stellen. Darüber hinaus bietet das Unternehmen Praktikumsplätze an seinen Forschungsstandorten Wuppertal und Berlin an, und die Kooperationspartner treffen sich zum wissenschaftlichen Austausch im Rahmen von  Vorträgen, Tagungen und Symposien. Für herausragende akademische Dissertationen aus der Pharmaforschung und der Biomedizin werden zudem jährlich die von Bayer gesponserten Promotionspreise verliehen.

Während des Pharmazeutischen Kolloquiums am 17. Dezember 2012 wurden als Höhepunkt der feierlichen Veranstaltung durch Herrn Prof. Wild die Promotionspreise 2012 überreicht, die mit je 1500 € dotiert sind. Die Auszeichnungen gingen an die folgenden Preisträgerinnen: Dr. Wiebke Niebel (Arbeitskreis (AK) Prof. Dr. Alf Lamprecht, Pharmazeutische Technologie, Pharma-Zentrum Bonn), Dr. Anne-Katrin Turley (AK Prof. Dr. Michael Wiese, Pharmazeutische Chemie II, Pharma-Zentrum Bonn) und Dr. Anne Mai Wassermann (AK Prof. Dr. Bajorath, Chemoinformatics, Computational Medicinal Chemistry & Chemical Biology, LIMES Institut).

Bayer Promotionspreisverleihung 2012

Foto 2 (von links nach rechts): Prof. Dr. Hanno Wild (Bayer Pharma AG), Sabine Wassermann (stellvertretend für Dr. Anne Mai Wassermann, die zurzeit in den USA forscht), Dr. Anne-Katrin Turley, Dr. Wiebke Niebel.

 

 

Neues Pharmakologie-Graduiertenkolleg am Pharma-Zentrum Bonn

13. November 2012 - Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) richtet an der Universität Bonn ein neues Graduiertenkolleg, das GRK 1873 „Pharmakologie von 7TM-Rezeptoren und nachgeschalteten Signalwegen“, ein. Es wird im Jahr 2013 starten und voraussichtlich insgesamt 18 Doktoranden aufnehmen.

Das GRK1873 ist thematisch fokussiert auf die  „Pharmakologie von 7TM-Rezeptoren und nachgeschalteten Signalwegen“. Hierbei soll die Erforschung pharmakologisch relevanter Signalwege im Hinblick auf Arzneimittelwirkungen und Krankheitsmechanismen im Mittelpunkt stehen. Die Forschungsarbeiten werden in einem interdisziplinären Team unter Beteiligung der Medizinischen und Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät sowie des Bonn-Aachen International Center for Information Technology) durchgeführt.

Mit der Einrichtung des Graduiertenkollegs soll der wissenschaftliche Nachwuchs durch die Qualifizierung von Doktoranden mit einem breit aufgestellten Konzept gefördert werden. Ziel ist eine interdisziplinäre und internationale Ausrichtung. Internationale Partner kommen aus den USA, aus Japan und aus Schottland und bieten den Doktoranden des GRK1873 die Möglichkeit von Auslandsaufenthalten.

Sprecher ist Prof. Dr. Alexander Pfeifer, Direktor des Instituts für Pharmakologie und Toxikologie, Medizinische Fakultät, Vizesprecher Prof. Dr. Klaus Mohr, Pharmazeutisches Institut, Pharmakologie & Toxikologie, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät.

Preis für die beste Masterarbeit der Universität Bonn

22. Oktober 2012 – Die Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie hat Mohamad Wessam Alnouri den Preis für die beste Masterarbeit der Universität Bonn verliehen.

In der Masterarbeit mit dem Titel „Species differences of adenosine receptors: cloning, expression and pharmacological studies at human, rat and mouse subtypes“ wurden herausragende Ergebnisse zu pharmakologischen und biochemischen Untersuchungen an Adenosinrezeptoren und deren Varianten in verschiedenen Spezies präsentiert. Der Preis wurde von der Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie verliehen und war mit einem Büchergutschein von 150 € und einer einjährigen Mitgliedschaft in der Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie dotiert. Der Preis wurde im Rahmen des Pharmazeutischen Kolloquiums von Frau Privatdozentin Dr. Gerhild van Echten-Deckert, der Kontaktperson der Gesellschaft an der Universität Bonn, im Beisein ihrer Vorgängerin im Amt, Frau Prof. Brigitte Schmitz, überreicht.

Die Masterarbeit wurde von der PZB-Sprecherin Frau Prof. Dr. Christa E. Müller (Pharm. Chemie I, Pharmazeutisches Institut) betreut.

Pharmaforschung und Patentlaufzeit – ein Interview bei der Deutschen Welle

 

22. Oktober 2012 – Die Deutsche Welle hat die Sprecherin des Pharma-Zentrums Bonn, Frau Prof. Dr. Müller, zu einem Radiointerview eingeladen. Der Beitrag lief in der Wissenschaftssendung „Spectrum“.

Für die pharmazeutische Industrie sind harte Zeiten angesagt: Patente laufen aus und grosse Unternehmen verlieren Millionen an Profit. In der Folge werden deutlich weniger finanzielle Mittel in neue Forschungsprojekte investiert.

Frau Prof. Dr. Müller spricht zu diesem Thema in einer Radiosendung. Die Deutsche Welle stellt den Beitrag online zur Verfügung (Link zum Artikel).

Forschergruppe „Nanopartikel“ wird bis 2016 verlängert und erhält 2 Mio. € Förderung

4. Oktober 2012 - Die DFG FOR 917  „Targeting von Gen- und Zellbasierten Therapien mittels Magnetischer Nanopartikel“ wurde um 3 Jahre verlängert. Zusätzliche 2 Mio. € Fördermittel wurden hierbei zugesagt.

Seit 2009 arbeiten in der DFG FOR 917 Wissenschaftler des Pharma-Zentrums Bonn  in Kooperation mit Arbeitsgruppen in München und Berlin. Die Forschungsthematik fokussiert sich dabei auf magnetische Nanopartikel, die Gene und Zellen genau dort im Körper platzieren können, wo sie benötigt werden. Ziel dieses Targeting ist es, Therapien effizienter zu machen und unerwünschte Wirkungen reduzieren zu können. Aufgrund der bisher vorgewiesenen Forschungserfolge wurde die Forschergruppe um drei Jahre verlängert und weitere finanzielle Mittel in Höhe von 2 Mio. € bewilligt. Die DFG FOR 917 besteht aus akademischen Partnern: Pharma-Zentrum Bonn (Prof. Dr. med. Alexander Pfeifer, Prof. Dr. med. Bernd Fleischmann), Universität Bonn (Dr. med. Georg Nickenig, Dr. med. Diana Wenzel, PD Dr. med. Nikos Werner), TU München (Dr. rer. nat. Martina Anton, Dr.-Ing. Bernhard Gleich, PD Dr. rer. nat. Christian Plank, Prof. Dr. rer. nat. Bernhard Wolf), LMU München (PD Dr. med. Florian Krötz), Physikalisch-Technische Bundesanstalt Berlin (Prof. Dr. rer. nat. Lutz Trahms), Deutsche Sporthochschule Köln (Prof. Dr. med. Wilhelm Bloch).

Die DFG FOR 917 wurde federführend den beiden Mitgliedern des Pharma-Zentrums Bonn Prof. Dr. Alexander Pfeifer (Institut für Pharmakologie und Toxikologie, stellvertretender Sprecher des Pharma-Zentrums Bonn)  und Prof. Dr. Bernd Fleischmann (Institut für Physiologie I, Vorstandsmitglied des Pharma-Zentrums Bonn) sowie PD Dr. rer. nat. Christian Plank (TU München) eingeworben. Prof. Dr. Alexander Pfeifer ist Sprecher der DFG FOR 917, Prof. Dr. Bernd Fleischmann ist stellvertretender Sprecher.

Forscher sehen lebenden Zellen bei der Teilung zu

25. September 2012 - Prof. Dr. Bernd Fleischmann und seine Mitarbeiter nutzten hierfür das Protein Gerüstprotein Anillin, das in Abhängigkeit von der Phase Zellzyklus in unterschiedlichen Zellkompartimenten  lokalisiert ist. Zur Detektion des Proteins Anillin koppelten sie dessen Gen mit dem Gen des Farbstoffs „grün fluoreszierendes Protein“ (GFP). Nachdem sie das Konstrukt in Zellen einbracht hatten, konnten sie die Zellteilung „live“ unter dem Mikroskop verfolgen. Diese Untersuchungen wurden an verschiedenen Zelltypen wie embryonalen Stammzellen, Leberzellen und Nervenzellen durchgeführt sowie an gentechnisch veränderten Mäusen, die einen Herzinfarkt erlitten hatten. Die Ergebnisse dieser Experimente liefern wertvolle Informationen bei der Bewertung regenerativer Prozesse, wie sie beispielsweise nach einem Herzinfarkt von Bedeutung sind.

Neben Prof. Dr. Bernd Fleischmann waren Prof. Dr. Armin Welz, Prof. Dr. Alexander Pfeifer und Prof. Dr. Christian Steinhäuser als Wissenschaftler des Pharma-Zentrums Bonn an den Forschungsarbeiten beteiligt und haben Ihre Ergebnisse am 25. September 2012 in der Zeitschrift „Nature Communications“ veröffentlicht.

Neuroallianz-Konsortium mit insgesamt 40 Mio. € gefördert

Am 15. Juni 2012 wurde das Neuroallianz-Konsortium zwischenevaluiert. Hierbei wurden weitere 15 Mio. € für die zweite Förderperiode bewilligt.

Im Rahmen der BioPharma-Initiative Deutschland hat das Ministerium für Bildung und Forschung (BMBF) angekündigt, zusätzlich weitere 15 Mio. € an Fördermitteln für die Neuroallianz zur Verfügung zu stellen.

Diese zusätzliche Förderung folgt der positiven Meinung des BMBFs über die Leistung des Konsortiums innerhalb der letzten drei Jahre. Das BMBF honorierte hier die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen akademischen Einrichtungen und Industriekooperationspartnern. Seit der Gründung im Jahre 2009 wird damit das Neuroallianz-Konsortium insgesamt eine Fördersumme von 40 Mio. € erhalten. Das Neuroallianz-Konsortium konzentriert sich auf die Forschung und Entwicklung von innovativen Therapeutika und Diagnostika zur Therapie von neurodegenerativen Erkrankungen. Das Konsortium umfasst eine strategische Partnerschaft unter öffentlich finanzierten Forschungseinrichtungen, Biotechnologiefirmen und der pharmazeutischen Industrie. Die akademischen Partner des Neuroallianz-Konsortiums sind: Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Universitätsklinikum Bonn, LVR-Klinikum Essen/Universität Duisburg/Essen, Research Center Jülich GmbH, Fraunhofer Institute SCAI. Die Industriepartner des Neuroallianz-Konsortiums sind: UCB Pharma GmbH, IBL International, Life&Brain GmbH. Die Universität Bonn ist der führende akademische Partner des Verbunds.

Das Neuroallianz-Verbundprojekt wurde federführend von Mitgliedern des Pharma-Zentrums Bonn, Prof. Dr. Christa E. Müller (Pharmazeutische Chemie, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Uni Bonn) und Prof. Dr. Alexander Pfeifer (Pharmakologie & Toxikologie, Medizinische Fakultät, Uniklinikum Bonn) eingeworben.

 

Beitrag über die Neuroallianz bei biotechnologie.tv

Ein kurzer Beitrag über das Konsortium Neuroallianz findet sich auf der Seite der Informationsplattform Biotechnolgie.de (BMBF).

Neue Mitglieder im Pharma-Zentrum Bonn

15. Mai 2012 - Durch Beschluss des Zentrumsrates wurden Frau Prof. Dr. Diana Imhof und Herr Prof. Dr. Ivar von Kügelgenals vollwertige Mitglieder in das Pharma-Zentrum aufgenommen.

Eurostars Projekt der EU „Thiopep DMR“

6. März 2012 - Prof. Dr. Evi Kostenis aus der Pharmazeutischen Biologie erreichte von 293 Bewerbern den 1. Platz bei Ihrer Teilnahme am Eurostars Projekt der EU.

Erstmalig nahm mit Frau Prof. Dr. Evi Kostenis ein Mitglied der Universität Bonn teil am Eurostars Projekt der EU, das kleinen und mittelständische Unternehmen und Universitäten eine Fördermöglichkeit bietet. Die Förderung erfolgt aus nationalen Mitteln und Mitteln der Europäischen Kommission. Hierfür stellen die Eurostars-Mitgliedstaaten für die Laufzeit von sechs Jahren insgesamt ca. 300 Mio. € zur Verfügung; die Europäische Kommission stockt diesen Betrag um weitere 100 Mio. € auf. Innerhalb Deutschlands werden für das Förderprogramm jährlich 5 Mio. € bereitgestellt.

Unter den 293 Bewerbern belegte Frau Prof. Dr. Evi Kostenis den 1. Platz. Bei dem Projekt mit dem Titel „Thiopep DMR“ arbeitet Frau Prof. Dr. Evi Kostenis in Kooperation mit dem niederländischen Biotech-Unternehmen Lanthio Pharma. Die Forschungsarbeiten fokussieren sich auf die Herstellung und biologische Testung von peroral verfügbaren Peptiden als Arzneistoffe, die zur Therapie von Erkrankungen wie beispielsweise Diabetes mellitus angewendet werden können.

FFARMED – metabolische Erkrankungen und Fettsäurerezeptoren

1. Januar 2012 - Seit dem 01.01.2012 laufen im Arbeitskreis von Frau Prof. Dr. Evi Kostenis die Arbeiten innerhalb des europäischen Verbundprojektes FFARMED.

Das europäische Verbundprojekt FFARMED wurde vom Hauptantragsteller Assoc.-Prof. Dr. Trond Ulven (University of Southern Denmark, Dänemark) beim Dänischen Rat für Strategische Forschung beantragt. Für FFARMED wurde ein Fördervolumen von insgesamt 2,3 Mio € bewilligt. Der offizielle Projektbeginn war der 01.01.2012.

Aus dem Pharma-Zentrum Bonn ist Frau Prof. Dr. Evi Kostenis (Pharmazeutische Biologie) eine Teilnehmerin des FFARMED Verbundprojektes. Im Rahmen von FFARMED sollen die Effekte von Nahrungsmitteln bei metabolischen Erkrankungen in Zusammenhang mit Fettsäurerezeptoren auf molekularer Ebene untersucht werden.

 

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